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Ufersäuberung an der Günz



Ufersäuberung an den Günz Ufern und deren Altarme!

"Da ist was zu tun"! So interpretiere ich unseren Federwildbeauftragten und Tier Präperator Herbert Wilfer, als er wieder mal von einer Erkundungstour mit seinem großen Münsterländer namens Falke, zurück auf den Jagdbetriebsplatz kommt.

Eine Ufersäuberung an den Günzufern und seinen Auen ist angesagt. Herbert weiß am besten welcher Organisationsaufwand dahintersteckt. Oftmals war er Triebfeder von Federwildjagden an den Günzufern und berichtete von den vielen schon halb eingewachsenen und angeschwemmten Folienresten, Flaschen und sonst alles was da nicht hingehört.

Der Winter nähert sich seinem Ende und die Jagdzeit wird von der Schonzeit, auch bekannt als Hegezeit, abgelöst. Herbert kündigt per Whatsapp seine erste Aufräumaktion auf Samstag, den 23.03.2019 an, und zwei Revierjäger, Christoph und Dietmar, folgen spontan dem Aufruf von Herbert.

Diesmal mit Plastiksäcken bewaffnet, trifft eine Schar Revierjäger und (Natur) Freunde von Herbert gegen 13:00 Uhr auf dem Jagdbetriebsplatz in Kettershausen ein. Herbert teilt die freiwilligen Helfer in Gruppen auf und bestimmt jeweils welche Uferseite oder Ortsteil von den beiden Revierkennern Christoph und Dietmar abgesucht werden sollen. Dietmar hat zur Verstärkung noch seine ältere Tochter mitgebracht und Christoph hat, wie man ihn kennt, seinen riesigen Anhänger an sein Auto gespannt.

Los geht’s. Stunden später 16:00 Uhr ist schon durch, kommen die ersten Trupps zurück und ich staune was da alles gefunden wurde, beziehungsweise bin von der Menge überrascht. Alles wird an einer Schranke auf dem Jagdbetriebsplatz abgeladen und Herbert packt seine mitgebrachte Brotzeit Utensillien aus. Die Kaffeemaschine im Jagdbetriebswagen gibt alles um die eingelaufene Helferschar mit Kaffe zu versorgen. Der mitgebrachte Nusszopf von Dietmar verliert sogleich an Masse und schon ist der Grill in Bereitschaft, um das vorgekochte Biberfleisch von meinem letzten Biberabschuss nochmal aufzuwärmen, beziehungsweise fertig zu garen und an die hungrigen "Landschaftssäuberer" zu verteilen.

Die nächsten Tage wird noch mal der Rest der Uferauen an der Günz abgesucht und der Müllhaufen auf dem Jagdbetriebsplatz türmt sich weiter auf. Nun muss ich wohl diesen Müllberg in seine vorgeschriebenen Materialsorten trennen und abfahren lassen.

Ich bedanke mich im Namen der Gemeinde und des Naturschutzes für die geleistete Säuberung an den Günzauen bei meinen Jägern und der gesamten Helferschar und freue mich, dass unsere Jägerschaft einen Beitrag leisten konnte, unsere Natur ein Stück weit von Zivilisationsmüll zu entlasten, gerade in unserer Jagdlichen Heimat.



Bilder zur Ufersäuberung






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